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Neue Leitlinie zur Kompressionstherapie

Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse

 

Interdisziplinär1), jedoch federführend von der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie e. V. (DGP), wurde die „Leitlinie: Medizinische Kompressionstherapie der Extremitäten mit Medizinischem Kompressionsstrumpf (MKS), Phlebologischem Kompressionsverband (PKV) und Medizinischen adaptiven Kompressionssystemen (MAK)“2), Entwicklungsstufe: S2k, erstellt und 20193) durch die AWMF veröffentlicht.

Die relevantesten Aussagen zusammengefasst

Was ist neu?

  • Diese Leitlinie ist die erste, die alle Aspekte zur Anwendung der Kompressionstherapie auf Basis derzeitiger wissenschaftlicher Erkenntnisse zusammenfasst
  • Sie ersetzt die Leitlinien „Phlebologischer Kompressionsverband“ und „Medizinischer
  • Kompressionsstrumpf“
  • Die Leitlinie enthält 35 Behandlungsempfehlungen, u. a. zu den Themen Unterpolsterung oder Nutzung von Ulcus-Kompressionssystemen
  • Erstmals werden in einer Leitlinie Medizinisch adaptive Kompressionsmittel (MAK) als Alternative in der Versorgung erwähnt. Sie können für die Entstauung von Ödemen sowohl bei Lymphödemen als auch bei Ulcus cruris venosum angewandt werden. Die Systeme befinden sich in Deutschland momentan in der Hilfsmittelzulassung und können deshalb nicht von allen Herstellern bezogen werden

Zusammenfassung

Die medizinische Kompressionstherapie soll integraler Bestandteil der Therapie phlebologischer Krankheitsbilder, z. B. Ulcus cruris venosum (UCV), sein. Als Therapieoptionen bzw. Hilfsmittel werden genannt:

  • Phlebologische Kompressionsverbände (PKV),
  • Medizinische Kompressionsstrümpfe (MKS) oder
  • Medizinisch adaptive Kompressionssysteme (MAK).

Für eine optimale Kompressionstherapie sollte der Anwender Kenntnisse und Erfahrungen bzgl. folgender Aspekte haben:

  • Diagnose und Differentialdiagnose
  • Risiken und Kontraindikationen
  • Verordnung zeitgemäßer Kompressionsmaterialien
  • Anlagetechnik
 
2)

Autoren: Rabe E, Földi E, Gerlach H, Jünger M, Lulay G, Miller A , Protz K, Reich-Schupke S, Schwarz T, Stücker M, Valesky E, Pannier F

 
1)

Beteiligt waren neben der DGP auch DGA, DGG, DDG, GDL, DGL und BVP.

 
3)

Die Leitlinie ist rückwirkend in Kraft seit dem 1. Januar 2019.

 
4)

Sie finden die gesamte Leitlinie auf der Website www.awmf.org unter „Leitlinien“.

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