das magazin / 26. Oktober

    365 Tage mehr Lebensqualität.

    Ein Jahr im Leben von UCV Patientin Rosie.

     

     

    Rosie ist 66 Jahre alt und befindet sich seit kurzem im Ruhestand. Nun hat sie endlich Zeit, Vernissagen zu besuchen und bei ausgiebigen Waldspaziergängen die Natur zu genießen. Seit kurzer Zeit stellt Rosie jedoch kleine Veränderungen an ihrem Körper – insbesondere an ihren Beinen – fest. Abends hat sie immer das starke Verlangen ihre Beine hochzulegen, denn diese fühlen sich oft müde und schwer an. Am nächsten Morgen hat sie die Probleme jedoch meist wieder vergessen. Mit der Zeit verschlechtert sich dieser Zustand jedoch. Rosie hat den Eindruck, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes dünnhäutig wird. Ihre Beine weisen nun knotenförmige Krampfadern und bräunliche Flecken auf. Rosie hält dies zunächst für ein natürliches Phänomen des Älterwerdens. Bei der Gartenarbeit zieht sie sich jedoch eine kleine Verletzung am Unterschenkel zu, die nicht mehr verheilt, größer wird und vermehrt Exsudat absondert. Nun fängt sie an sich ernsthafte Sorgen zu machen und wendet sich auf Rat ihres Hausarztes an einen Venenfacharzt. Der Phlebologe Dr. Bergens erkennt schnell, dass Rosie an einer chronisch venösen Insuffizienz leidet und sich an ihrem Unterschenkel eine chronische Wunde – ein Ulcus cruris venosum (UCV) – gebildet hat… 

    Im gesunden Zustand wird durch die Arterien das Blut vom Herzen weg befördert und die Zellen mit Sauerstoff versorgt. Der Rücktransport des Blutes erfolgt hingegen durch die Venen über das Herz in die Lungen. Venenklappen erfüllen hierbei eine schleusenartige Funktion. Entgegen der Schwerkraft wird das Blut aus den Beinen zum Herzen gepumpt, wobei sich die Venenklappen öffnen und anschließend wieder schließen, um einen Rückfluss des Blutes zu verhindern. Hierbei ist eine Aktivierung der Wadenmuskelpumpen durch Bewegung zentral. Bei einer chronisch-venösen Insuffizienz, wie im Fall von Rosie, schließen die Venenklappen allerdings nicht mehr richtig. Der Rückfluss des venösen Blutes ist gestört, es versackt in den Beinen und staut sich bis in die kleinsten Blutgefäße. Dadurch lagern sich Schlackenstoffe und Eiweiße im Gewebe ab, die Entzündungsprozesse auslösen. Ohne Kompressionstherapie können so erste Symptome wie schwere Beine und Krampfadern zu einem Unterschenkelgeschwür, dem Ulcus cruris venosum, führen. 

    In jeder Phase gut versorgt – mit der passenden Kompression

    Der Phlebologe Dr. Bergens ist zuversichtlich, dass er Rosie mit professioneller Wundversorgung und einer langfristigen, zielgerichteten 3-Phasen-Kompressionstherapie helfen kann. 

    In der Akutphase

    Professionelle Wundversorgung …

    Zunächst kümmert sich Dr. Bergens um Rosies Wunde. Der erste unverzichtbare Schritt ist hierbei das Debridement, also die Wundreinigung. Debridement heißt, die Wunde zu reinigen und dabei möglichst schnell, schmerzarm und effektiv vorzugehen. Hierfür verwendet er Debrisoft von L&R, ein Produkt speziell für die schonende, mechanische Wundreinigung, das schmerzarm, besonders einfach sowie schnell anzuwenden ist. Da Rosie sehr sensible Haut hat, verwendet Dr. Bergens anschließend als Wundauflage den PU-Schaumverband Suprasorb P sensitive. Geeignet für unterschiedliche Wundtypen, bietet die innovative Wundauflage zahlreiche Vorteile. Bis zu fünf verschiedene Materialschichten sorgen beispielsweise für ein effizientes Exsudatmanagement zur Unterstützung der Wundheilung und schützen zugleich die Haut.

    … in Kombination mit kräftiger Kompression

    Dr. Bergens ist es sehr wichtig, immer auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand zu sein, daher informiert er sich regelmäßig über aktuelle Leitlinien. Die Wichtigkeit der Kompressionstherapie bei der Behandlung der Grunderkrankung des Ulcus cruris venosum ist ihm bewusst. Damit das Ulcus gut heilen kann und das Ödem in Rosies Bein reduziert wird, ist die Kompression zwingend notwendig. Bei dieser wird Druck auf das Gewebe und Venensystem ausgeübt und so der Rückfluss des Blutes und die Ableitung der Lymphflüssigkeit gefördert. Dr. Bergens Mittel der Wahl ist in diesem Fall eine Kompressionsversorgung mit Kurzugbinden, da er zunächst das Ödem in Rosies Bein schnell und effektiv reduzieren will.

    Dabei ist ihm eine effektive und wirtschaftliche Vorgehensweise wichtig und er entscheidet sich daher für Rosidal Sys, ein Set inklusive aller Komponenten, die für einen phlebologischen Kompressionsverband erforderlich sind. Während der ersten Zeit wird der Verband täglich gewechselt, da das Bein rasch an Umfang verliert und die Wundversorgung regelmäßig erneuert werden muss. Danach stellt Dr. Bergens auf Rosidal TCS um, eine praktische Kombination der innovativ polsternden Kompressionsbinde Rosidal SC mit integriertem textilen Hautschutz und der kohäsiven Kurzzug-Kompressionsbinde Rosidal CC. Dieser Verband kann mehrere Tage am Bein verbleiben, wenn der Wundzustand dies erlaubt. Rosie empfindet die Verbände als angenehmen und kann diese auch nachts tragen. Sie ist erleichtert, dass sich ihr Ödem mit der Zeit zurückbildet.

    In der Konditionierungsphase 

    Kompressionstherapie mit Ulcus-Strümpfen

    Die Behandlung in der Akutphase ist jedoch nur der Beginn ihrer Therapie, denn nun schließt sich die Konditionierungsphase an. Das Bein von Rosie hat kein starkes Ödem mehr und die Abheilung des Ulcus schreitet voran. Dr. Bergens empfiehlt nun eine Umstellung auf Fertigkompressionsmittel, um die die Abheilung des Ulcus weiter zu unterstützen und Rosie dabei gleichzeitig mehr Eigenständigkeit bei der Versorgung zu ermöglichen. Mit Actico UlcerSys, einem zweilagigen, medizinischen Kompressionsstrumpfsystem von L&R, stellt Dr. Bergens die Ausübung des therapeutisch notwendigen Drucks sicher. Rosie freut sich, dass sie nun selbst aktiv werden kann und die Praxis von Dr. Bergens nicht mehr so oft aufsuchen muss. Ihr fällt es leicht sich die Strümpfe nach Einweisung durch einen Fachexperten anzuziehen, sie findet sie komfortabel und ist erleichtert, dass sich ihre Wunde im Laufe der Zeit vollständig schließt.

    In der Erhaltungsphase

    Kompressionstherapie mit medizinischen Kompressionsstrümpfen

    Rosie befindet sich nun in der Erhaltungsphase. Sie ist sich bewusst, dass sie von nun an ihr Leben lang Kompressionsstrümpfe tragen wird, um den Blutrückfluss zu verbessern und etwaige Rückfälle zu vermeiden. Mit VENOSAN hat sie eine Kompressionsstrumpfmarke gefunden, die sich leicht in ihren Alltag integrieren lässt. Ob unter der Hose oder zum Rock – mit Kompressionsstrümpfen von VENOSAN fühlt sich Rosie jederzeit gut gekleidet. Nachdem sich Rosie zeitweilig etwas von der Außenwelt isoliert hatte, hat sie nun wieder Lust aktiv zu sein und sich die neue Ausstellung in ihrem Lieblingsmuseum anzuschauen. Mit leichten Beinen kann sie das Leben endlich wieder in vollen Zügen genießen.

    Von der Akut-, über die Konditionierung bis hin zur Erhaltungsphase – L&R unterstützt Patienten wie Rosie in allen Phasen der UCV-Therapie. Denn das zeichnet uns bei der UCV-Versorgung aus: Wundversorgung und Kompression aus einer Hand.