Redaktion: Christian, warum setzt L&R auf das Digital Enablement Program?
Christian: Jeden Tag erleben Kolleginnen und Kollegen Prozesse, die einfacher, schneller oder effizienter sein könnten. Genau dort setzt unser Digital Enablement Program an. Unser Ziel ist es, mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, eigene digitale Ideen umzusetzen und aktiv zur Weiterentwicklung ihrer Arbeitsabläufe beizutragen.
Redaktion: Geht es darum, Fachanwenderinnen und Fachanwender zu Softwareentwicklern zu machen?
Christian: Nein. Es geht nicht darum, aus Fachanwenderinnen und Fachanwendern Softwareentwickler zu machen. Es geht darum, digitale Werkzeuge zugänglich zu machen und die notwendige Orientierung zu geben, damit gute Ideen ihren Weg in die Praxis finden können.
Redaktion: Welche Rolle spielt die Microsoft Power Platform dabei?
Christian: Mit der Microsoft Power Platform schaffen wir einen ersten Rahmen. Kleine Apps, einfache Automatisierungen oder digitale Helfer können dabei unterstützen, wiederkehrende Aufgaben zu vereinfachen und mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten zu schaffen.
Redaktion: Wie schafft ihr die Balance zwischen Kreativität und klaren Regeln?
Christian: Uns ist ein ausgewogenes Verhältnis wichtig: Freiräume für Kreativität auf der einen Seite, klare Leitplanken für Sicherheit, Compliance und nachhaltige Nutzung auf der anderen. Denn echte Befähigung bedeutet nicht, Regeln aufzugeben, sondern Verantwortung gemeinsam zu tragen.
Redaktion: Was gefällt dir besonders an diesem Ansatz?
Christian: Digitalisierung wird damit zu einer Gemeinschaftsaufgabe. Nicht wenige entwickeln für viele, sondern viele gestalten gemeinsam die Zukunft unseres Unternehmens.
Redaktion: Was wünschst du dir für die nächsten Schritte?
Christian: Wir sind gespannt auf die Ideen, die daraus entstehen, und freuen uns darauf, voneinander zu lernen. Denn oft beginnt Veränderung mit einer einfachen Frage: „Das müsste doch auch einfacher gehen, oder?“
