3. August

    Suprasorb CNP und der große Wunsch: Eine Hochzeit, die Herzen berührt

    Die schönsten und zugleich traurigsten Geschichten schreibt noch immer das Leben. Und zuweilen sind damit auch L&R Produkte, Systeme und Services – also die L&R Lösungen für die Gesundheitsversorgung – maßgeblich verbunden. Was das Leben, das Glück zu zweit und die Behandlung von Patienten mit unserem Unterdruckwundtherapiesystem Suprasorb CNP zu tun haben, erzählt uns Georg Stangl – Außendienstkollege für Medizintechnik bei L&R in Österreich. Er berichtet von der berührenden Geschichte des krebskranken Johann F., der im März auf der Klinischen Abteilung für Chirurgie in einem Krankenhaus in Niederösterreich heiraten konnte – dank des engagierten Klinikhauspersonals und der Versorgung mit Suprasorb CNP.

    Foto & Copyright: Landeskliniken Niederösterreich, Universitätsklinikum St. Pölten


    Redaktion: Hallo Georg, bitte sag uns: Wer ist Johann F.?

    Georg: Ich habe Herrn Johann F. im Dezember 2025 in einem Krankenhaus in Niederösterreich kennengelernt. Er hat kurz davor die niederschmetternde Diagnose Gallengangkrebs erhalten. Gallengangkrebs, also das Cholangiokarzinom, ist ein bösartiger Tumor. Er wird oft spät entdeckt und gilt als eine der aggressivsten Krebsarten. Die Heilungschancen sind überschaubar, da der Tumor oft erst Symptome verursacht, wenn er bereits gestreut hat. So war das auch bei Johann. Aufgrund der, ebenfalls befallenen Bauchspeicheldrüse, Pankreas, wurden seine damalige Prognose eher gering eingeschätzt. 

    Redaktion: Das ist heftig – und unglaublich traurig. Wie bist du als L&R Kollege mit Johann F. in Kontakt gekommen?

    Georg: Herr Johann F. wurde im Zuge der Krebsbehandlung auch mit unserem Unterdruckwundtherapiesystem Suprasorb CNP – konkret mit der CNP P3, CNP Tiefendrainage und Drainagefolie – versorgt. Und ich bin als zuständiger Außendienstmitarbeiter der L&R Ansprechpartner des Krankenhauses. Das bedeutet, ich besuche das Krankenhaus regelmäßig, tausche mich mit den Ärzt:innen und Pflegekräften aus, unterstütze bei Fragen zu unseren Produkten – und lerne natürlich auch die Patienten kennen. 

    Redaktion: Und du hast hautnah mitbekommen, in welch trauriger Situation Johann F. ist… 

    Georg: Genau. Wir sind hier ja nicht nur mit dem Krankenhauspersonal Kontakt, sondern auch den Patienten sehr nahe. Wir bekommen viel von ihren Sorgen, Ängsten mit – die ganze Klaviatur der Gefühlwelt – und versuchen dort zu unterstützen, wo wir das können. Und wir können hier mit unseren Produkten – in dem Fall Suprasorb CNP – wirklich Positives bewirken. Ich traue mich zu sagen, dass – neben der generellen medizinischen Versorgung – unsere CNP-Produkte für die abdominelle Versorgung nachhaltig mitgeholfen haben, dass Johann auch heute, im Juli 2026 noch am Leben ist. Für ihn macht das auch aus einem ganz besonderen Grund einen großen Unterschied.

    Redaktion: Erzähle bitte mehr.

    Georg: Johann und seine Frau Martina kennen einander bereits seit vielen Jahren. Mit so einer Diagnose relativiert sich ja vieles im Leben und manche Dinge werden sehr klar. Und für Johann war klar: Er möchte unbedingt Martina heiraten. Und er konnte es tatsächlich. Im März haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bettenstation 1 der Klinischen Abteilung für Chirurgie den Multifunktionsbereich, in dem Johann lag, in eine würdevolle Räumlichkeit für die Hochzeit umgestaltet. Johann konnte seiner Martina im schönsten Hochzeitsanzug das „Ja-Wort“ geben. Das ist auch für das Krankenhaus und das Team dort ein außergewöhnliches Ereignis. Und es wäre ohne das über das normale Maß hinausgehende Engagement der Menschen dort auch nicht möglich gewesen. Obwohl Johann ja wegen seiner Krebserkrankung ans Bett gefesselt ist, haben sie es sogar noch für ein schönes Hochzeitsfoto in einem nahegelegenen Park geschafft. Da bekommt der Terminus „der schönste Tag im Leben“ nochmals eine viel tiefer gehende Bedeutung.

    Redaktion: Wow, das ist sehr berührend. Was bewirkt das bei dir?

    Georg: Ich bin froh und stolz zugleich, dass wir hier mit unseren Produkten und Services so viel Positives bewirken können. Unsere Produkte machen hier einen Unterschied – für den Patienten, seine Frau, die Angehörigen und auch für die Krankenhaus-Mitarbeitenden. Denn es macht einen Unterschied, ob ich so einen Tag noch erleben kann und damit Erinnerungen und ein ganz tiefes Gefühl des Glücks, gemeinsam mit den Menschen, die ich liebe, erleben kann. 

    Ich kann für mich sagen – und das ist das Wunderbare an meinem Job: Der Patient kommt zuerst – seine bestmögliche Versorgung, sein Wohl steht an erster Stelle. In solchen Situationen stehen keine Zahlen im Mittelpunkt, sondern der Mensch. Und das ist gut so.

    Redaktion: Danke für diese berührenden Einblicke Georg!